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6 Tipps zum täglichen Wassersparen

6 Tipps zum täglichen Wassersparen

Rund 120 Liter Wasser verbraucht jeder Deutsche durchschnittlich pro Tag – und davon wird ein Großteil erwärmt. Dabei lässt sich mit einfachen Maßnahmen der Wasserverbrauch senken. Hier sind unsere sechs Wasserspartipps.

1. Umwelt schonen, Geld sparen
Weniger Wasser zu verbrauchen, ist nicht nur umweltfreundlich. Es hilft auch dabei, nachhaltig die Haushaltskosten zu reduzieren – und zwar gleich doppelt. Denn mit einem bewussteren Umgang können sowohl die reinen Wasser- als auch die Energiekosten zur Erwärmung des Wassers gesenkt werden. Wer es schafft, seinen Verbrauch auf rund 80 Liter zu drücken, kann pro Jahr je nach Haushaltsgröße zwischen 80 bis zu 650 Euro sparen. So geht es:

2. Duschen statt Baden
Manchmal braucht es einfach ein warmes Bad – zum Entspannen und Gesundwerden etwa. Aber für die tägliche Hygiene ist es nicht nötig. Eine volle Wanne verbraucht ca. 120 Liter, einmal Duschen dagegen nur rund die Hälfte – ohne große Komforteinbußen. Selbst beim Duschen lässt sich einiges optimieren: So wirken sich bereits eine Minute und ein Grad weniger positiv auf die Nebenkostenabrechnung aus. Oder Sie besorgen sich einen wassersparenden Duschkopf – in unserer Rubrik „Bad & Sanitär“ finden Sie weitere Informationen dazu.

3. Spartaste beim WC
Bei der Toilette kann ebenfalls jeden Tag viel Wasser gespart werden – gerade bei größeren Haushalten. Viele moderne WC-Spülkästen verfügen über eine Stopp-Taste oder eine kleinere Eco-Taste. Damit kürzen Sie entweder selbst den Spülvorgang ab oder der Kasten lässt allein weniger Wasser durchlaufen. Durchschnittlich verbraucht ein „normaler“ Spülgang sechs bis acht Liter Wasser. Mit der Spartaste sind es meist nur rund drei Liter.

4. Wäsche wassersparend reinigen
Besser warten bis sie voll ist und dann besser mit kälteren Programmen – so lauten zwei Grundtipps zum wasser- und energieeffizienten Wäschewaschen. Nur eine Handbreit sollte zwischen trockener Wäsche und Trommeloberseite Platz sein, damit die Maschine korrekt gefüllt ist. Dazu kommt: Meist braucht es die Vorwäsche gar nicht – und oft reichen niedrigere Temperaturen völlig aus. Schauen Sie auch in die Bedienungsanleitung Ihrer Maschine. Dort sind besonders sparsame Programme vermerkt. Falls Sie sich ein neues Gerät anschaffen wollen: Achten Sie auf den Wasserverbrauch und die Energieklasse. Empfehlenswert sind Maschinen mit A+++.

5. Dichtungen prüfen und austauschen
Manchmal sind es kleine Dinge, die Großes bewirken. Ein Klassiker im Bad und der Küche sind die Wasserhähne. Tropfen sie, deutet dies auf poröse oder verkalkte Dichtungen hin. Auch wenn es nur Tropfen sind: Über das Jahr hinweg gehen Ihnen so einige Liter Wasser verloren. Eine gründliche Reinigung mit Essig hilft mit wenigen Handgriffen. Und defekte Dichtungen tauschen Sie mit etwas handwerklichem Geschick selbst aus – oder wir übernehmen das für Sie.

6. Geschirrspüler statt Selbst-Abwaschen
Zum Schluss ein Tipp, der Wasser und Zeit spart: Nutzen Sie zum Reinigen Ihrer Teller und Messer am besten einen Geschirrspüler. Gut gefüllt, benötigt er deutlich weniger Wasser als ein Abwasch von Hand. Falls Sie keinen Platz für eine Maschine in der Küche haben: Waschen Sie nicht mit laufendem Wasser ab, sondern nutzen Sie einen Stöpsel und „baden“ das Geschirr. Hier ist es umgekehrt zum Duschen: Ein Vollbad ist sparsamer.

Bildnachweis: © Andrey Kuzmin (AdobeStock)

Gasgeruch frühzeitig erkennen

Gasgeruch frühzeitig erkennen

Auch wenn heutige Erdgasheizungen überaus sicher sind: Sollte doch einmal ein Leck auftreten und Gas entweichen, zählt jede Minute. Denn mit Sauerstoff vermischt, droht eine Explosion. Warum Sie das eigentlich geruchslose Erdgas trotzdem schnell riechen können und was in dem Fall zu tun ist, erklären wir in diesem Artikel.

Fauliger oder chemischer Geruch
Erdgas hat sich als saubere Art des Heizens bewährt. Über öffentliche Rohrnetze lässt es sich leicht verteilen – und auch der Anschluss zuhause benötigt nur wenig Fläche. Doch es genügen schon 5 bis 15 Prozent an Erdgas in der Umgebungsluft, um eine Explosion zu verursachen. Die gute Nachricht: Es kommt selten vor. Dennoch sollte schnell reagiert werden, falls es doch einmal oder regelmäßig passiert.

Eigentlich ist Erdgas nicht zu riechen, es gilt als geruchslos. Allerdings mischen alle Gasversorger dem Erdgas einen markanten Duftstoff bei. Er ist schon in geringsten Mengen riechbar. Bleibt beispielsweise der Gasherd länger als nötig an, ist dies in der Regel schnell in der Nase bemerkbar. Je nach Region unterscheiden sich die Duftstoffe – beim Einsatz von Schwefel ist ein fauliger Geruch bemerkbar, bei anderen chemischen Stoffen kann es nach Klebstoff riechen. Meist handelt es sich um stechende und beißende Gerüche, die schnell signalisieren: Hier stimmt etwas nicht.

Was tun bei Gasgeruch?
Wenn Sie Gasgeruch in Ihrer Wohnung oder Ihrem Haus wahrnehmen, sollten Sie schnell für Durchzug sorgen. Also: Fenster und Türen öffnen. Zudem sollten elektrische Geräte und Leuchten abgeschaltet werden – und ganz wichtig: kein Feuer und nichts, was Funken schlagen kann, also auch keine Stecker aus der Steckdose ziehen. Ist der Gashahn leicht erreichbar, sollte er noch abgedreht werden – meist ist er beim Gaszähler zu finden. Anschließend verlassen Sie das Haus und informieren den Notruf.

Wenn Sie auf Nummer sicher gehen möchten, können Sie auch einen Gasmelder im Haus installieren. Zwischen 30 und 60 Euro kosten die Geräte – wenig Geld im Vergleich zu den drohenden Schäden einer Gasexplosion. Übrigens: Ersticken kann man von Erdgas nicht. Im Gegensatz zu dem alten Stadtgas ist das heutige Erdgas ungiftig.

Bildnachweis: © Evgen_Prozhyrko (istockphoto)

Schimmel im Bad – was tun?

Schimmel im Bad – was tun?

Schimmel im Bad verursacht hässliche schwarze Flecken an Wanne, Dusche, Waschbecken oder Wänden. Er kann aber auch Ihrer Gesundheit schaden. Wir geben Ihnen Tipps zum richtigen Beseitigen und effektiven Vorbeugen von Schimmel.

Das Bad als perfekte Keimzelle
Selbst wenn es keine angenehme Vorstellung ist: Schimmelpilze sind ständiger Bestandteil unserer Luft. Und nicht immer stellen sie eine Gefahr für uns dar. Allerdings sollten Menschen mit schwächeren Immunsystemen eine erhöhte Schimmelkonzentration nicht unterschätzen. Ihnen drohen allergische Reaktionen oder Beschwerden beim Atmen bis hin zu schweren Infektionen.

Besonders das Bad bietet den Schimmelpilzen durch die oft hohe Luftfeuchtigkeit und die feuchten Oberflächen optimale, fast tropische Bedingungen. So verursacht einmal Duschen beispielsweise 2.600 Gramm Wasserdampf pro Stunde, ein Wannenbad 700 Gramm. Zum Vergleich: Beim ebenfalls feuchtigkeitsintensiven Kochen gelangen zwischen 600 und 1.500 Gramm Wasserdampf in die Luft.

Auch Reste von Seifen sowie Haare und Hautschuppen sind ein guter Nährboden für Schimmel.

Tipps zum Vorbeugen von Schimmel
Am besten beugen Sie der Schimmelbildung durch regelmäßiges Stoßlüften des Bades vor. Gerade nach dem Duschen und Baden sollten Sie die Fenster komplett öffnen – kippen allein genügt nicht, um die Feuchtigkeit herauszukommen. Sollte Ihr Bad kein Fenster haben, lassen Sie Badtür auf und öffnen Sie Türen und Fenster der angrenzenden Räume. Dann verteilt sich die Feuchtigkeit besser bzw. gelangt größtenteils nach draußen. Alternativ helfen auch elektrische Badlüfter, Entfeuchter oder Ventilatoren, um das Klima im Bad zu verbessern.

Darüber hinaus sollten Sie feuchte Stellen vor dem Verlassen des Bades mit Handtüchern abwischen und den Duschvorhang aufziehen oder die Tür zur Dusche öffnen. Denn gerade in Schienen von Duschabtrennungen keimen Schimmelpilze sehr gern.

Schimmel im Bad richtig entfernen
Hat sich bereits Schimmel gebildet, empfiehlt es sich, schnell zu handeln. Bei einem geringen Befall bis zu 40 cm2 können Sie auf Essigessenzen, Wasserstoffperoxid oder eine starke Alkohollösung zugreifen – erhältlich sind sie in Supermärkten und Drogerien. Nicht vergessen: Mundschutz und Gummihandschuhe – und beim Anwenden gut lüften. Haben Sie großflächig Schimmel an den Badwänden? Dann übermalen Sie keinesfalls die Stellen, sonst gedeiht der Pilz darunter noch weiter. Hier sollten Sie unbedingt Fachbetriebe engagieren, die sich um die richtige Beseitigung des Schimmels kümmern.

Auch bei Schimmelflecken an Silikonfugen sollten Profis ran: Denn der Schimmel durchdringt das Silikon und lässt sich nicht mit Drogeriemitteln entfernen – entsprechend sollte das Silikon umfassend erneuert werden. Ihre Gesundheit wird es Ihnen danken.

Bildnachweis: © nadisja (istockphoto)